STERR. & INT. HIRSCHRUFMEISTERSCHAFT

Österr. Hirschrufmeisterschaft & Internationale Hirschrufmeisterschaft

Im Rahmen der Fachmesse „Die Hohe Jagd & Fischerei“ gingen die Österreichische Hirschrufmeisterschaft am 22. 2. 2019 und die Internationale Hirschrufmeisterschaft am 23. 2. 2019 über die Bühne. Das WEIDWERK und der Sbg. Berufsjägerverband organisierten diese beeindruckenden „Brunftbewerbe“ bereits zum vierten Mal.

Die Schreie der Hirsche ertönen nicht nur auf den Brunftplätzen heimischer Reviere, sondern alljährlich auch im „Festrevier“ der „Hohen Jagd & Fischerei“ in Salzburg, wenn sich die besten Hirschrufer Österreichs messen. 
Bereits zum 4. Mal veranstaltete das Jagdmagazin WEIDWERK in Kooperation mit dem Sbg. Berufsjägerverband die 17. Öster­r. Hirsch­rufmeisterschaft. Dieses Jahr stellten sich 13 Teilnehmer einer fünf­köpfigen Fachjury, bestehend aus drei Sbg. Berufsjägern, einem Sbg. Jagdschutz­organ sowie dem erfahrenen und ehemaligen Hirschruf-Europameister aus Ungarn, László Homolya. 
Um einen fairen Wettkampf zu gewährleisten, wurden die geforderten Diszi­plinen – „junger, suchender Hirsch“, „Spreng­ruf des Platzhirsches und Mahnen des Tieres“ sowie „Kampfschrei zweier Hirsche“ – und der Ablauf des Bewerbes in einer gemeinsamen Vorbesprechung mit der Jury und allen Teil­nehmern besprochen. Nach den ersten beiden Bewerben zogen die besten acht Teilnehmer der ersten beiden Bewerbe in den finalen Durchgang ein.
Um die Ruflaute der einzelnen Teilnehmer unbeeinflusst bewerten zu können, zogen sich die Juroren in die Bewertungskabinen zurück. Für die Bewertung standen der Jury jeweils sechs Bewertungskarten mit den Zahlen  1 (niedrigste) bis 6 (höchste Bewertung) zur Verfügung. Alle Teilnehmer zogen anschließend eine Startnummer und wurden fortan nur noch mit dieser aufgerufen, um die Anonymität zu wahren. 
Vor dem ersten Durchgang begrüßten die Abtenauer Jagdhornbläser die Besucher und  umrahmten anschließend den gesamten Bewerb mit Jagdhornklängen.
Oj. Mag. Dr. Hubert Stock – langjähriger Berufsjäger in einem Rotwildrevier – moderierte die Veranstaltung und entführte das Publikum mit seinen pointierten Erklärungen zu den einzelnen Rufen gedanklich an den Brunftplatz.
Nachdem die besten acht Hirschrufer in einer Zwischenwertung ermittelt wurden, folgte die Königsdisziplin, der Kampfschrei zweier brunftiger Hirsche. Die Kandidaten schenkten sich nichts und gaben ihre beeindruckenden Rufe zum Besten. Mittels Muschel, Horn bzw. Hirschrufer kamen Schreie zustande, die das Publikum in regelrechtes Staunen versetzten!

Die besten drei österreichischen Hirschrufer
Patrick Obersamer, dem aus Gastein stammenden Staatsmeister aus dem Jahr 2018 gelang es auch in diesem Jahr, seinen Titel zu verteidigen. Patrick Obersamer konnte die beliebte „Staatsmeister-Trophäe“, den Sonderpreis der WEIDWERK-Redaktion mit eindrucksvoller Hirsch-Abwurfstange, entgegennehmen. Dicht gefolgt von Julian Hochleitner auf Platz 2 und Günther Kreuzer auf Platz 3.

Internationale Hirschrufmeisterschaft
Welch ein Spektakel! Nachdem bereits am Freitag bei der Staatsmeisterschaft die Stimmung im Festrevier am Beben war, folgte am Samstag mit der internationalen Hirschrufmeisterschaft ein Bewerb, der es ebenfalls in sich hatte! Mehrere Nationen hatten ihre besten Hirschrufer nach Salzburg gesandt, um Ihr Können unter Beweis zu stellen. Slowenien trat gleich mit zwei Mannschaften an, weitere Teams kamen aus Ungarn, Tschechien, Deutschland, ebenfalls vertreten waren drei der besten Österreicher.

Wie bei der österreichischen Staatsmeisterschaft mussten auch beim internationalen Bewerb von allen Teilnehmern der „junge, suchende Hirsch“ sowie gleich im Anschluss der „Spreng­ruf des Platzhirsches und Mahnen des Tieres“ dargeboten werden. Wie bereits am Freitag bei der Staatsmeisterschaft zogen auch beim internationalen Bewerb am Samstag die besten 8 Hirschrufer ins Finale ein. Teilnehmer aus Slowenien, Tschechien, Ungarn und Österreich schafften den Einzug in die finale und alles entscheidende Runde und entführten das Publikum des übervollen Festreviers auf internationale Brunftplätze.

Den Sieg konnte schließlich der Ungar Attila Czako für sich verbuchen, dicht gefolgt vom österreichischen Staatsmeister Patrick Obersamer sowie dem Tschechen Jiri Blaha.

Für die besten Hirschrufer geht es zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr zur Europameisterschaft nach Weißrussland.

Siegerehrung
Mit festlichen Jagdhornklängen übernahmen CR Ing. Martin Grasberger und Mag. Dr. Hubert Stock die Sieger­ehrung. Bei der österr. Staatsmeisterschaft sowie dem internationalen Bewerb am Samstag durften sich die Teilnehmer über Preise im Gesamtwert von € 8.500,- freuen. Um die Verlosung unterhaltsam und spannend zu gestalten, wurden die Gewinner von einem Glücksengerl gezogen. Der Hauptgewinn der österreichischen Hirschrufmeisterschaft war eine Hirschjagd in Ungarn im Wert von € 4.500,-, zur Verfügung gestellt von Alp Jagd und Blaser Safaris; bei der int. Hirschrufmeisterschaft ein Swarovski Spektiv CTC 30x75 im Wert von € 1.240,-, zur Verfügung gestellt von Swarovski Optik. Weitere Preise waren u. a. ein Abfangkasten von Tuscher's Betonrohrfallen, Trophy Wildfutter (Raiffeisenverband Salzburg), Einkaufsgutscheine der Firma Kettner, Geschenkboxen von Bockfieber, X-Jagd-Rucksack Mission 2 (Dschulnigg), Jagdhund-Hut (Dschulnigg), Jagdhut der FA Nagy, Eifel Hirschruf, 3-teilig (Klaus Weisskirchen), Herren-Lederhalsband (Jagd & Natur Handdruck, Ernst u. Elisabeth Diethart), Jagdlederhose (STK Slatina a.s. Division Wildgame.cz), Softshelljacke und zwei Poloshirts (s-tec) sowie wertvolle Preise aus der WEIDWERK-Redaktion.

Das WEIDWERK freut sich schon jetzt auf spannende Hirschrufmeisterschaften 2020 – es werden wiederum zahlreiche wertvolle Preise verlost!

Wir bedanken uns bei den Preisspendern!

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