STERREICHISCHE HIRSCHRUFMEISTERSCHAFT

 

Österr. Hirschruf- Meisterschaft

Im Rahmen der Fachmesse „Die Hohe Jagd & Fischerei“ ging die 16. Österreichische Hirschruf-Meisterschaft am 23. 2. 2018 über die Bühne. Das WEIDWERK und der Sbg. Berufsjägerverband organisierten diesen beeindruckenden „Brunftbewerb“ bereits zum dritten Mal.

Die Schreie der Hirsche ertönen nicht nur auf den Brunftplätzen heimischer Reviere, sondern alljährlich auch im „Festrevier“ der „Hohen Jagd & Fischerei“ in Salzburg, wenn sich die besten Hirschrufer Österreichs messen. 
Bereits zum 3. Mal veranstaltete das Jagdmagazin WEIDWERK in Kooperation mit dem Sbg. Berufsjägerverband die 16. Öster­r. Hirsch­rufmeisterschaft. Dieses Jahr stellten sich 10 Teilnehmer einer fünf­köpfigen Fachjury, bestehend aus drei Sbg. Berufsjägern, einem Sbg. Jagdschutz­organ sowie dem erfahrenen und ehemaligen Hirschruf-Europameister aus Ungarn, László Homolya. 
Um einen fairen Wettkampf zu gewährleisten, wurden die geforderten Diszi­plinen – „junger, suchender Hirsch“, „Spreng­ruf des Platzhirsches und Mahnen des Tieres“ sowie „Kampfschrei zweier Hirsche“ – und der Ablauf des Bewerbes in einer gemeinsamen Vorbesprechung mit der Jury und allen Teil­nehmern besprochen. Neu war dieses Jahr, dass nur noch die besten sechs Teilnehmer der ersten beiden Bewerbe in den finalen Durchgang einzogen.
Um die Ruflaute der einzelnen Teilnehmer unbeeinflusst bewerten zu können, zogen sich die Juroren in die Bewertungskabinen zurück. Für die Bewertung standen der Jury jeweils sechs Bewertungskarten mit den Zahlen  1 (niedrigste) bis 6 (höchste Bewertung) zur Verfügung. Alle Teilnehmer zogen anschließend eine Startnummer und wurden fortan nur noch mit dieser aufgerufen, um die Anonymität zu wahren. 
Damit das Publikum des zum Bersten gefüllten Festreviers die verschiedenen Rufe kennenlernen konnte, stellte László Homolya die geforderten Ruflaute vor. Vor dem ersten Durchgang begrüßten die Abtenauer Jagdhornbläser mit Hm. Johann Könighofer die Besucher und  umrahmten anschließend den gesamten Bewerb mit Jagdhornklängen.
Oj. Mag. Dr. Hubert Stock – langjähriger Berufsjäger in einem Rotwildrevier – moderierte die Veranstaltung und entführte das Publikum mit seinen pointierten Erklärungen zu den einzelnen Rufen gedanklich auf den Brunftplatz.

Vorentscheidung
Nach den ersten beiden Disziplinen konnten sich der amtierende Staatsmeister, Oj. Christian Hochleitner, und der Zweitplatzierte des Vorjahres, Patrick Obersamer, bereits beinahe punktegleich deutlich von der Konkurrenz absetzen. Aufgrund einer Punktegleichheit auf dem sechsten Platz zogen schließlich sieben Hirschrufer in den dritten und finalen Bewerb ein. 
Um die Zeit der Auswertung zu überbrücken, interviewte CR Ing. Martin Grasberger den Obmann des Sbg. Berufsjägerverbandes, Oj. Josef Messner, der unter anderem die häufigsten Fehler beim Hirschrufen in der Praxis erklärte.

Finale
Es folgte nun der entscheidende Bewerb, bei dem die Hirsch­rufer zwei einander anschreiende Hirsche imitieren mussten. Nachdem der letzte Finalteilnehmer den Kampfschrei nachgeahmt hatte, standen der Staatsmeister sowie der Zweitplatzierte fest, jedoch lagen zwei Teilnehmer punkte­gleich auf dem 3. Platz. – Ein Stechen war erforderlich! Hierfür hatte man sich bereits im Vorfeld auf das „Knören eines abgebrunfteten Hirsches“ geeinigt. Dieser Bewerb brachte nun die endgültige Entscheidung. Patrick Obersamer sicherte sich mit einem Zwei-Punkte-­Vorsprung erstmals den Staatsmeistertitel vor „Langzeit-Staatsmeister“ Oj. Christian Hochleitner.  Der dritte Platz ging nach dem Stechen mit Hubert Stock jun. an Julian Hochleitner.

Siegerehrung
Mit festlichen Jagdhornklängen übernahmen CR Ing. Martin Grasberger und Oj. Josef Messner die Sieger­ehrung. Die Plätze 7 bis 10 durften sich über ein Buch im Wert von etwa € 50,–, zur Verfügung gestellt vom Österr. Jagd- und Fischerei-Verlag, freuen. Die Plätze 4 bis 6 erhielten jeweils ein hochwertiges WEIDWERK-Steckenspitz-Set. Der Drittplatzierte konnte einen „Wegu“-Hirschruf im Wert von € 59,–, der Vize- Staatsmeister den zweiteiligen Eifel-Hirschruf im Wert von € 89,90 und der Staatsmeister Patrick Obersamer den dreiteiligen Eifel-Hirschruf im Wert von € 119,90 – alle Hirschruf-Instrumente  wurden von der Fa. Alpjagd  zur Verfügung gestellt – sowie die beliebte „Staatsmeister-Trophäe“, dem Sonderpreis der WEIDWERK-Redaktion, entgegen nehmen.

Highlight 
Als Highlight der diesjährigen Österr. Hirschrufmeisterschaft kann sicherlich die Verlosung dreier wertvoller Preise unter allen Teilnehmern hervorgehoben werden. Über ein handgemachtes WEIDWERK-Damastmesser im Wert von € 600,– durfte sich Mathias Moises freuen. Das Spektiv Swarovski CTC 30×75 im Wert von € 1.220,– gewann Hubert Stock jun. Der Hauptpreis – ein Gutschein für eine Brunftjagd auf einen Rot­hirsch in Ungarn im Wert von etwa € 1.500,–, zur Verfügung gestellt von der Fa. Alpjagd, ging an Rupert Oberrauter aus Gastein, Sbg.
Dank der hochwertigen Preise und des spannenden Hirschrufbewerbes schreien die „Hirsche“ in Salzburg bestimmt auch 2019 erneut um den Staatsmeistertitel. – Das WEIDWERK freut sich schon jetzt – es werden wiederum wertvolle Preise verlost!

Wir bedanken uns bei den Preisspendern und bei Jagd und Natur.tv!

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