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DIANA

Diana, Mai 2018

Die Jagd zwischen Tradition und Moderne

Die Jagd ist so alt wie die Menschheit selbst. Sie blieb – obwohl es gesellschaftliche, politische und biologische Veränderungen gab – bis heute als Teil unserer Kultur erhalten und erfreut sich generationsübergreifend eines regen Interesses. Dennoch: Was ist von früher geblieben? Wie viel Moderne braucht die Jagd?

Univ.-Lektorin Mag. Dr. Eva Erlacher

Die Jagd hat sich in vielerlei Hinsicht verändert und entwickelt. Sie ist geprägt von der Notwendigkeit gesellschaftlicher Akzeptanz, was sich auch darin wider­spiegelt, dass viele einst regelmäßig ausgeübte Jagdpraktiken, wie die Parforcejagd oder auch die von der Aristokratie ausgeübte Hatz auf zuvor eingefangenes Wild, heutzutage nicht mehr praktiziert werden. Zum einen wird der Ruf nach Weidgerechtigkeit und Tierschutz – von Jagdgegnern und Jägern gleichermaßen – immer lauter, zum anderen hat sich aber auch unsere Einstellung zur Umwelt verändert. Es wird nach rücksichtsvollem Umgang und Respekt gestrebt und sich um Nachhaltigkeit bemüht, da wir Menschen wissen, dass wir uns nicht mehr alles erlauben können.

Vom Lodenmantel zur Heizweste
Eine mir sehr willkommene Entwicklung betrifft die Ausrüstung. Während früher Lederstiefel, Lodenmantel und Filzhut als stete Begleiter des Jägers genügen mussten, findet man heute von beheizbaren Westen und Pistolen­griffen sowie Heizsocken bei­nahe alles Vorstellbare. Dieser Fortschritt im Bereich der Bekleidung ist für mich „überlebenswichtig“! Schon oft fragte ich mich während eines Winter­ansitzes, wie die Jäger diese Kälte früher er­tragen konnten ... 

Artikel in der aktuellen Ausgabe auf Seite 52. 

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