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DIANA

Diana, November 2018

Auf den Bühnen dieser Welt ...

Selbstverständlichkeit ist es heutzutage keine mehr, sich mit volkstümlichem österreichischen Chorgesang einen Namen zu machen. Doch genau das hat der ausschließlich aus Frauen bestehende Jagdchor Diana aus Amstetten im Mostviertel, NÖ, geschafft. – Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.

Meggie Danzer, Obfrau Jagdchor Diana 

Mit der Gründung des Jagdchors Diana im Jahr 2012 haben die Chordamen aus dem Mostviertel eine Vorreiterrolle in ganz Europa eingenommen. Einen reinen Damenchor in der männerdominierten Jagdwelt gab es zuvor nirgendwo. Die Idee dazu kam einigen Frauen, die auch das Weidwerk aktiv ausüben, da im Mostviertel auch ein Männerchor gegründet worden war. 
Nur Sängerin zu sein, genügt für die Aufnahme in den Jagdchor Diana allerdings nicht. Voraussetzung ist es, aktive Jägerin zu sein, das heißt eine gültige Jagdkarte zu besitzen. Dementsprechend werden ­Auftritte – wie sollte es anders sein – ausschließlich in Tracht absolviert. Das grüne Dirndl und ein Wappen der römischen Jagdgöttin Diana, von der sich auch ­der Chorname ableitet, sind die Markenzeichen des Mostviertler Jägerinnenchors. 

Mit Begeisterung zum Erfolg!
Beim Gesang wird nichts dem Zufall überlassen. ­Geleitet wird die Gruppe von Mag. Cornelia Dorfmeister, die hauptberuflich als Musiklehrerin in Wien unterrichtet. Sie sorgt dafür, dass die Einsätze und die ­Tonlage stimmen. „Gemeinsames Singen in einer so kleinen, feinen Runde ist immer etwas Besonderes, da es auf jede Stimme ankommt. Die Begeisterung der Sängerinnen ist intensiv spürbar, und ich bewundere ihren Einsatz“, beschreibt Mag. Cornelia Dorfmeister „ihren“ Frauenchor. Mit ihren jungen Jahren verfügt sie über umfangreiches Wissen in Sachen volkstüm­licher Musik und versteht es, dieser immer wieder ­jugendliches Flair einzuflößen. 
Kontaktscheue kann man den Mostviertler Chordamen nicht unterstellen. Daher kam es im Jahr 2016 zu einer Premiere der besonderen Art: Gemeinsam mit dem Amstettener Jägerchor und Jagdhornbläsern aus dem gesamten Bezirk füllte man die Amstettener Pölzhalle bis auf den letzten Platz. – Ein mehr als gelungenes „Heimspiel“ ... 

Artikel in der aktuellen Ausgabe auf Seite 58. 

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