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DIANA

Diana, Oktober 2019

"Die Schiesstrainerin"

Es gibt nicht viele ausgezeichnete Schützen und noch weniger Menschen, die in der Lage sind, diese Fähigkeiten an andere zu vermitteln. Das Unternehmen „Die Schiesstrainerin“ ist aus einer Leidenschaft entstanden.

Angelika Praschl-Bichler

Geboren in der obersteirischen Gemeinde Selzthal war der Weg zur Jagd und den damit einhergehenden jagdlichen Fähigkeiten nicht unbedingt vorge­geben.

Vom Kindergarten auf den Schießplatz
Eine Ausbildung zur Kindergartenpädagogin erschien vorerst die richtige Berufswahl. Ausgestattet mit einem soliden Nervenkostüm, entsprechend pädagogischer Fachkompetenz, einer großen Portion Gelassenheit und dem Wunsch, Werte und Lerninhalte zu vermitteln, fand ich mich an meiner ersten Wirkungsstätte wieder. Mein Naturell und meine angeborene Abenteuerlust führten dazu, dass ich die Geborgenheit und die ­Vertrautheit meines dörflichen Zuhauses gegen die „große Welt“, im konkreten Fall Wien, eintauschte. Was aus heutiger Sicht ein Katzensprung ist, war vor 37 Jahren ein großer Schritt.

Mein Arbeitsplatz erwies sich als perfekter sozialer und auch beruflicher Einstieg in eine neue Berufswelt. Die drei Kinder (2, 3 und 6 Jahre), die ich zu betreuen hatte, brauchten nach einigen Jahren nicht mehr meine volle Aufmerksamkeit. So kam es, dass ich in deren elter­lichem Unternehmen, über meine pädagogischen Wurzeln hinaus, immer mehr Agenden im administrativen ­Bereich übernahm. Was ursprünglich als kurzfristiges Abenteuer geplant war, erwies sich als dauerhafte ­Entwicklungsphase meines Lebens. Erst 15 Jahre später, nach der Geburt meines zweiten Sohnes, hat meine ­Berufslaufbahn eine Wendung genommen.

Ein internationales Unternehmen sollte in den nächsten 15 Jahren meinen beruflichen Background darstellen. Es ermöglichte mir, meine Englischkenntnisse und organisatorischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, wofür ich im nächsten Lebensabschnitt sehr dankbar war und immer noch bin.

Die Jagd
Der erste Kontakt mit der Jagd und dem Schießsport kam 1989 in Person meines Ehemannes – einem ­gelernten Büchsenmacher, Jäger und Sportschützen.Nachdem ich ihn auf eine Fasanjagd in Ungarn begleitet hatte, wurde mir klar, dass auch ich die Fähigkeiten für die Ausübung dieser Jagdform erlernen wollte. Die ­Ablegung der Jagdprüfung erfolgte 1994.

Gehörschutz als Freizeitaccessoire
Untypischerweise hat mich das Jagdfieber mit der Büchse nicht wirklich gepackt, die Leidenschaft mit der Flinte zu jagen und Wurfscheiben zu schießen, wurde aber immer größer und hält bis heute unvermindert an. So kam es nicht von ungefähr, dass beide Söhne als wichtigstes Freizeitaccessoire einen Gehörschutz mit sich trugen, da sich das Familieninteresse und die ­Freizeitgestaltung auch aufgrund der Tatsache, dass mein Mann Martin ein Waffengeschäft betreibt, häufig auf Schießplätzen abspielte.

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Artikel in der aktuellen Ausgabe ab Seite 56. 

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