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THEMATISIERT

Thematisiert, August 2019

Starke Stimme der Jagd: Medienarbeit

Vor einem Jahr hat der NÖ Jagdverband mit der Restrukturierung seiner Öffentlichkeitsarbeit begonnen. Neben der Überarbeitung der Positionierung sowie des optischen Erscheinungsbildes stand auch die Neuausrichtung und Forcierung der Medienarbeit im
Fokus. Dazu zieht der NÖ Jagdverband nun eine Zwischenbilanz.
 

Mag. Michaela Hebein, MLS 

Das Bild, das in Österreichs Medien zur Jagd gezeichnet wird, ist kontrovers und ­vergleichbar mit jenem der Bevölkerung. Schlagzeilen, wie „Jäger ballerte aus dem Auto heraus!“, „Jäger schoss Kollegen an“ oder „Jäger ver­ur­teilt“, finden sich laufend in Boulevardmedien. Verknüpft werden diese Schlag­zeilen mit der öffentlich aus­getragenen Diskussion der Jagdgegner über die Sinn­haftigkeit und den Zeitgeist der Jagd. Selten wird jedoch über das Handwerk, die Aufgaben und die ­Notwendigkeit der Jagd berichtet.


Kommunikation ist Teil des Handwerks Jagd
Genau das versucht der NÖ Jagd­verband nun bereits seit einem Jahr zu ändern. Mit aktiver und regelmäßiger Kommunikation in Form von Presseaussendungen, Interviews, Presse­konferenzen und Hintergrundgesprächen tritt der NÖ Jagd­verband an die Medien heran, um umfassend und transparent über die Jagd, ihre Auf­gaben und Interessen zu informieren. Dabei werden auch durchaus kritisch gesehene Themen aufgegriffen und allgemein verständlich erklärt.
Im vergangenen Herbst hat der NÖ Jagdverband gemeinsam mit den Nieder-österreichischen ­Bezirksblättern das Thema Treibjagd aufbereitet. Hier wurden der ­Nutzen und Ablauf von Treibjagden dar­gestellt sowie Verhaltenstipps
für die Bevölkerung gegeben.
Der NÖ Jagdverband will zu mehr Vorsicht im Straßenverkehr sensi­bilisieren. Dazu hat der NÖ Jagd­verband eine Kooperation mit dem ORF NÖ initiiert. Im Laufe einer Woche wurden drei TV-Beiträge und ein Radiobeitrag laufend ge­sendet.
In der medial geführten Wolfs­diskussion hat der NÖ Jagdverband klar Stellung bezogen.
Vergangenen Mai wurde die Kitzrettung aufgegriffen. Ein Kamerateam des ORF besuchte das Revier von Rudolf Burgholzer in Behamberg und drehte einen Tag lang, wie mit moderner Drohnentechnik Rehkitze vor dem Mähtod gerettet werden. Der TV-Beitrag wurde österreichweit ausgestrahlt.
Auf den diesjährigen Schwerpunkt zum Niederwild machte die niederösterreichische Jägerschaft bereits am 15. Mai – am Tag der Jagd – in Zusammenhang mit dem Arten­sterben aufmerksam. Seinen vor­läufigen Höhepunkt wird das Thema mit dem Niederwildgipfel am 10. Oktober 2019 finden.
Witterungsthemen, wie starke Hitze oder Schneemassen, werden vom NÖ Jagdverband tagesaktuell auf­gegriffen und in einen jagdlichen Kontext gesetzt. Dabei werden die Aktivitäten und Maßnahmen der Jägerschaft im Revier aufgezeigt.
Auch das Brauchtum kommt in der Medienarbeit nicht zu kurz:
Der 50. Internationale Jagdhorn­bläserwettbewerb in Wieselburg fand medial große Resonanz.

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