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JAGDKALENDER

Jagdkalender Dezember 2019


Jägerheilige

Ägidius (1. 9.)
Eustachius (20. 9.)
Hubertus (3. 11.)

Lostage

6. 12. Regnet's an Sankt Nikolaus, wird der Winter streng und graus. Trockener Nikolaus, milder Winter rund ums Haus.
18. 12. Um den Tag des Wunibald, wird es meistens richtig kalt.
26. 12. Scheint am Stephanstag die Sonne, so gerät der Flachs zur Wonne.

Termin

30. 11. WEIDWERK Offroad-Training im ÖAMTC-Zentrum Stotzing (Bgld.)
 

Tage der Jagdruhe 2019

Neujahrstag (1. 1.) – gebietsweise jagen erlaubt
Karfreitag (19. 4.)
Ostersonntag (21. 4.)
Pfingstsonntag (9. 6.)
Allerheiligen (1. 11.)
Allerseelen (2. 11.) – gebietsweise jagen erlaubt
Heiliger Abend (24. 12.) – gebietsweise jagen erlaubt
Christtag (25. 12.)

Bauernregeln

Herrscht im Dezember recht strenge Kält', sie volle 18 Wochen hält!

Dezember lind, der Winter ein Kind.

Was ist los im Revier?

  • Rotwild. In den Wintereinständen findet sich das Rotwild meist in nach Geschlechtern getrennten Rudeln; nur die Kälber sind von dieser Trennung ausgenommen. In vielen Revieren wird gefüttert. Dort sammelt sich das Wild um die Futterplätze, wodurch sich in diesen Bereichen die Gefahr von Wild­schäden erhöht. Etwa vier Fünftel des Energiebedarfs nimmt das ­Rotwild über die Winter­äsung auf, ein Fünftel wird über den Abbau von Feistreserven bzw. der Muskulatur ­gewonnen. Ruhe im Revier ist jetzt besonders wichtig – es ist daher gut, wenn der Abschussplan bereits erfüllt ist!

  • Schwarzwild. Junge Keiler ziehen ihre Fährten in kleinen Gruppen, ­während zweijährige bzw. ältere Keiler einzeln anzutreffen sind. Auch wenn die Sauen nahezu ganzjährig frischen, der Höhe­punkt der Rauschzeit fällt sicherlich in die kommenden Wochen. Steigt einem Keiler die Wittrung einer rauschigen Bache in die Wurfscheibe, prüft er sie mit hoch erhobenem Wurf und nach vorn gestellten Tellern. Pendelnde Bewegungen mit dem Wurf sind die Folge, begleitet von einem Seitwärtstreten mit den Vorderläufen, um die Richtung auszuloten. Mit aufgestellten Federn und abgestrecktem Bürzel nähert sich der Basse seinem Ziel, der rauschigen Bache, nicht selten begleitet von intensivem Wetzen der Waffen.

  • Steinwild. Beim Steinwild ist jetzt Hochbrunft! Dadurch, dass die Rangordnung bei den Böcken bereits festgelegt wurde, ­verläuft die Brunft in der Regel eher ruhig – vor allem im Vergleich zur Brunft des Gamswildes im November. Auch alte und ranghohe Böcke schließen sich den gemischt­geschlechtlichen Rudeln an und verharren geduldig werbend bei den Geißen, bis diese brunftig werden und sich von ihnen beschlagen lassen.

  • Rotfuchs. Jungfüchse sind im Dezember praktisch ausgewachsen und geschlechtsreif. Gegen Ende des Monats setzt die Ranz ein, die von der Fähe eingeleitet wird und sich bis in den Februar hinein erstreckt. Die Fuchsjagd ist eine Heraus­forderung, die viel Erfahrung und Geschick erfordert. Sind die Habitate für das Niederwild geeignet, ist die Jagd auf Füchse eine weitere Maßnahme, die Feldhase, Fasan & Co hilft.

  • Rebhuhn. Bei Frost und Schlechtwetter schlagen sich die Einzelpaare zu Scharen zusammen, um Höhlen in die Schneedecke zu graben. Bei fehlendem Schnee stehen sie dicht aneinandergedrängt im Windschutz von Boden­unebenheiten, um sich gegenseitig zu wärmen.


  • Artikel in der aktuellen Ausgabe ab Seite 4. 

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