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JAGDKALENDER

Inhalt, Jnner 2019


Jägerheilige

Ägidius (1. 9.)
Eustachius (20. 9.)
Hubertus (3. 11.)

Tage der Jagdruhe 2019

Neujahrstag (1. 1.) – gebietsweise jagen erlaubt
Karfreitag (19. 4.)
Ostersonntag (21. 4.)
Pfingstsonntag (9. 6.)
Allerheiligen (1. 11.)
Allerseelen (2. 11.) – gebietsweise jagen erlaubt
Heiliger Abend (24. 12.) – gebietsweise jagen erlaubt
Christtag (25. 12.)

Was ist los im Revier?

  • Rotwild. Die Schusszeit ist zu Ende, und in den meisten Revieren ist Stille eingekehrt. Noch muss einige Zeit vergehen, bis das Rotwild wieder vertraut seine Fährten zieht und nicht sofort bei menschlichen Störungen flüchtet, denn in vielen Revieren wurden Ende des vergangenen Jahres noch ­Bewegungsjagden durchgeführt, und dadurch wurde vor allem das Rotwild – bekannt als Fluchtwild – sehr sensibilisiert. Gerade im Jänner ist es wichtig, dass das Rotwild Ruhe findet, denn in der kalten Jahreszeit fährt es seinen Kreislauf auf Sparflamme zurück. In dieser Zeit können Störungen oft zu massiven Wildschäden in den Einständen führen!
    Stein- und Baummarder. In der kalten Jahreszeit zieht es selbst Stein- und Baummarder zum Luderplatz. Ihr Hunger lässt sie oft über weite Strecken zu den beschickten Luderplätzen wandern. Die kleinen flinken Räuber sind aber nicht immer leicht zu ­bejagen. Oft schnappen sie sich einen Happen und ­verschwinden damit sofort wieder in den sicheren Wald. Wer Marder länger am Luderplatz binden will, sollte Trockenfrüchte oder kleine Hundefutterstücke weitläufig verstreuen, so ist der Marder mit der Suche beschäftigt, kehrt an einem Abend öfter auf die Freifläche und ist daher um ein Vielfaches leichter zu bejagen.
    Raufußhühner. Auer, Birk-, Hasel- und Schneehuhn haben eines gemeinsam: Sie müssen mit spärlicher Nahrung, die meist aus ­Nadeln oder freigelegten Sämereien besteht, auskommen. Da ­Raufußhühner über einen sehr großen Kropf verfügen, ist es ihnen möglich, lang anhaltende Schneefälle ohne ­größere Probleme zu überleben. Meist wird der Kropf ­gefüllt, und so mancher Vogel lässt sich dann einfach  einschneien. So ist er sicher vor Wind, Schnee und Sturm, selbst tiefste Temperaturen können ihm in seinem „Iglu“ nichts anhaben. Im Frühjahr kann man in der Tauperiode die Schlaflager anhand der Losungshaufen gut erkennen.
    Rotfuchs. Im Jänner ist die Hochzeit der Füchse. In klaren Nächten kann man ihr „Bellen“ oft über weite Strecken hören. ­Luderplätze werden in dieser Zeit eher selten angenommen, lediglich beim Durchziehen streifen sie manchmal diese Orte. Bei tiefem Neuschnee bieten sich Forststraßen oft als gute Ansitzgelegenheiten an, denn auch der „schlaue“ Fuchs zieht nicht gerne im tiefen Schnee, sondern nutzt die geräumten Wege, um schneller voranzukommen. Man kann dies nicht zuletzt gut an den Urinspuren der Rüden im Schnee erkennen, mit denen sie ständig ihr Revier markieren.


    Artikel in der aktuellen Ausgabe auf Seite 4. 

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