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JAGDKALENDER

Jagdkalender, Juli 2019


Jägerheilige

Ägidius (1. 9.)
Eustachius (20. 9.)
Hubertus (3. 11.)

Termine

13. 4. - 27. 10. Jubiläums-Challenge Shootingpark Austria Leobersdorf
29. 8. WEIDWERK Hirschruf-Seminar
im Hotel Seeland, St. Pölten-Waitzendorf (Anmeldung in der WEIDWERK-Redaktion per Telefon oder E-Mail)
21. 9. WEIDWERK Side-by-Side-Jagdparcours im Europa-Schießzentrum Wiener Neustadt
30. 11. WEIDWERK Offroad-Training im ÖAMTC-Zentrum Stotzing (Bgld.)
 

Tage der Jagdruhe 2019

Neujahrstag (1. 1.) – gebietsweise jagen erlaubt
Karfreitag (19. 4.)
Ostersonntag (21. 4.)
Pfingstsonntag (9. 6.)
Allerheiligen (1. 11.)
Allerseelen (2. 11.) – gebietsweise jagen erlaubt
Heiliger Abend (24. 12.) – gebietsweise jagen erlaubt
Christtag (25. 12.)

Bauernregeln

Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifen Trauben trifft.

Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.

Je dicker die Regentropfen im August, desto dicker wird auch der Most.

Stellt im August sich Regen ein, so regnet's Honig und guten Wein.

Was ist los im Revier?

  • Rotwild. Die Rudel sind weiterhin nach Geschlechtern getrennt. Alte Hirsche ziehen bevorzugt allein oder dulden höchstens den einen oder anderen Hirsch in ihrer Nähe. Sonst herrscht im Hirschrudel eine strenge hierarchische Ordnung. Gegen ­Monats-ende kündigt sich die bevorstehende Brunft an, und die Feisthirschrudel lösen sich allmählich auf. Zu Zeiten von ­Kaiser Franz Joseph I. sagte man, dass zu seinem Geburtstag (18. August) der erste Hirsch röhrte. Vielleicht war das in der Lobau der Fall, in den meisten Revieren Österreichs schreien die Hirsche in der Regel nicht vor Mitte September.
    Rehwild. Zu Monatsbeginn ist der Höhepunkt der Rehbrunft. Die älteren und abgebrunfteten Böcke sind anschließend völlig erschöpft und tun sich irgendwo im Verborgenen nieder, während sich Geißen und Kitze sowie Schmalgeißen in ihren Streifgebieten bewegen. Gegen Ende der Brunft ist die Blattjagd für den Jäger am erfolgversprechendsten!
    Gamswild. Im Hochsommer flüchtet das Gamswild vor der direkten Sonnen­einstrahlung in schattige Lagen – dies sind meist die nord- und nordwestlich ausgerichteten Bergflanken. Nun ­erreichen die Rudel aus Geißen, Kitzen, Jahrlingsgeißen, zweijährigen Geißen und machmal auch jungen Böcken nicht selten beträchtliche Größen. Etwa zwei- bis vierjährige Böcke haben sich zu kleinen Rudeln zusammengeschlossen, ­während die alten lieber ungestört sind – sie sind jetzt faul und anderen Böcken gegenüber unverträglich.
    Schwarzwild. Auch das wärmeliebende Schwarzwild bevorzugt jetzt kühle, feuchte Einstände der nordseitigen Lagen. Meist rotten sich zwei bis drei Bachen mit ihren Frischlingen zusammen. Überläuferkeiler gehen gern in kleineren Gruppen. Führende Bachen und ihre Frischlinge bilden eigene Rotten, nicht ­führende und einzelne Bachen hängen sich an Rotten aus Überläufern und zwei- bis dreijährigen Keilern.
    Feldhase. Nach dem Ernteschock bietet das frische Grün auf den schon länger abgeernteten Feldern nun meist wieder ausreichend Äsung. Durch das  Zusammendrängen vieler Individuen auf kleinen Flächen, die sich noch als Lebensraum eignen, steigt nicht nur die Gefahr der Prädation durch Beute­greifer, sondern gleichzeitig auch die Übertragung von Parasiten. Daher können Hasen in den landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen hochgradig mit Parasiten be­lastet oder mit Seuchen infiziert sein.


  • Artikel in der aktuellen Ausgabe ab Seite 4. 

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