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JAGDKALENDER

Jagdkalender, September 2018

Jägerheiliger

Ägidius (1. 9.)
Eustachius (20. 9.)
Hubertus (3. 11.)

Tage der Jagdruhe 2018

Neujahrstag (1. 1.) – gebietsweise jagen erlaubt
Karfreitag (30. 3.)
Ostersonntag (1. 4.)
Pfingstsonntag (20. 5.)
Allerheiligen (1. 11.)
Allerseelen (2. 11.) – gebietsweise jagen erlaubt
Heiliger Abend (24. 12.) – gebietsweise jagen erlaubt
Christtag (25. 12.)

Was ist los im Revier?

Rotwild. In den Augebieten kann man bereits in der ersten September­woche das Röhren der Hirsche vernehmen, ehe sie im Gebirge oft erst Mitte des Monats damit beginnen. Wie bei den meisten Wildtieren löst auch beim Rotwild das Tier die Brunft aus. Die Platzhirsche – meist die körperlich stärksten Hirsche im Alter von 8 bis 10 Jahren – dominieren das Geschehen auf dem Brunftplatz. Ein Tier ist für etwa zwei Tage paarungsbereit; wird es in diesem Zeitraum nicht beschlagen, setzt nach etwa 20 Tagen wieder ein Eisprung ein – das Tier wird erneut brunftig.
Rehwild. Je nach Revier und Höhenlage sind die meisten Rehe Mitte des Monats bereits gut verfärbt. Wichtig für den bevor­stehenden Kitzabschuss ist die Unterscheidung zwischen Bock- und Geißkitz – hier achtet man am besten auf den Pinsel bzw. die Schürze. Kommt Mitte oder gar Ende des Monats noch ein Reh in der Sommerdecke in Anblick, handelt es sich meist um ein altes oder krankes Stück.
Murmeltier. Wer sich den Zeitpunkt der Erlegung von Murmeltieren aussuchen kann, sollte den September wählen, denn in dieser Zeit stehen die „Mankei“ im vollen Feist, und man erhält den höchsten Anteil an hochwertigem Murmelfett. Zu lange sollte man sich jedoch nicht Zeit lassen, denn in manchen Gebirgs­kesseln kann es bei Wetterstürzen zu einer wesentlichen Einschränkung der Aktivität von Murmel­tieren kommen, und so kann es passieren, dass die Murmeltiere nur noch selten aus dem Bau ausfahren. Übrigens, das Fleisch der Murmeltiere eignet sich hervorragend für einen Braten! – Nachzulesen in der WEIDWERK-Ausgabe 10/2017, Seite 60.  
Fasan. Jungfasane sind gegen Monatsende ausgefiedert und nehmen die Färbung der Altvögel an.
Stockente. Endlich ist die Mauser vorbei, und die Erpel präsentieren sich wieder in ihrem Prachtkleid. Auch die Jungtiere haben bereits eine beachtliche Größe erreicht und sind Ende des Monats kaum noch von den Alttieren zu unterscheiden. Nun beginnen wieder die beliebten Morgen- und Abendstriche am See oder Bachlauf. Der passionierte Jäger hat sich bereits auf dem Schießstand auf die bevorstehende Flintensaison vorbereitet, und ferme Jagdhunde dürfen bei Entenjagden ohnehin nicht fehlen. Zudem sollte auf eine rasche Versorgung des hochwertigen Wildbrets geachtet werden! 

Artikel in der aktuellen Ausgabe auf Seite 4. 

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