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JAGDKALENDER

Jagdkalender, Oktober 2019


Jägerheilige

Ägidius (1. 9.)
Eustachius (20. 9.)
Hubertus (3. 11.)

Lostage

4. 10. Sonne an Sankt Franz gibt dem Wein den Glanz.
14. 10. Sankt Burkhard Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.
18. 10. ÖIAMTC-Zentrum Stotzing (Bgld.)

Termine

13. 4. - 27. 10. Jubiläums-Challenge Shootingpark Austria Leobersdorf
30. 11. WEIDWERK Offroad-Training im ÖAMTC-Zentrum Stotzing (Bgld.)
 

Tage der Jagdruhe 2019

Neujahrstag (1. 1.) – gebietsweise jagen erlaubt
Karfreitag (19. 4.)
Ostersonntag (21. 4.)
Pfingstsonntag (9. 6.)
Allerheiligen (1. 11.)
Allerseelen (2. 11.) – gebietsweise jagen erlaubt
Heiliger Abend (24. 12.) – gebietsweise jagen erlaubt
Christtag (25. 12.)

Bauernregeln

Hilft der Oktober nicht mit Sonne, hat der Winzer keine Wonne.

Oktoberwind, glaub' es mir, verkündet harten Winter dir.

Was ist los im Revier?

  • Rotwild. „Wenn man Anfang Oktober noch einen Hirsch sieht, dessen Deckenfarbe rot ist, muss er alt sein.“ Diesen Spruch kennen einige von uns, jedoch stimmt er nicht immer. Zwar verfärben alte und kranke Wildtiere bekanntermaßen später und fallen somit genau in dieses Schema, jedoch sieht man immer wieder Hirsche zwischen 8 und 10 Jahren, die sich ebenfalls erst im Haarwechsel befinden. Der Grund dafür liegt auf der Hand, denn durch die Strapazen der Brunft befinden sie sich in einem schlechten konditionellen Zustand, und dieser wirkt sich natürlich auch auf den Zeitpunkt des Haarwechsels aus. – Also Vorsicht beim Anwenden altüberlieferter Sprüche!
    Rehwild. Jetzt sind die Böcke wieder aufgetaucht, die nach der kräftezehrenden Brunft äußerst heimlich waren und sich im Einstand aufhielten. So mancher Bock, den man in der Brunft vergeblich gesucht hat, steht nun wieder auf der ­bekannten Äsungsfläche. Vorsicht gilt, wenn man in den nächsten ­Wochen noch einen Rehbock erlegen will, denn bei so ­manchem sitzen die Geweihstangen schon locker, und beim Abtransport des Erlegten kann es dann passieren, dass man diese plötzlich in den Händen hält. Jetzt im Oktober kann man konditionell starke Kitze von den schwachen sehr gut unterscheiden; dies sollte man jagdlich unbedingt nutzen!
    Feldhase. Die Zeit der Niederwildjagden steht vor der Tür, und jetzt wird sichtbar, wie sich die Hege der einzelnen Reviere auf den Hasenbesatz ausgewirkt hat. Heute ist es Standard, dass vor den Jagden sogenannte „Scheinwerfertaxationen“ – Zählungen des Hasenbesatzes bei Nacht – durchgeführt werden. In jenen Revierteilen, wo die Hasendichte nicht den Erwartungen entspricht, wird auch nicht gejagt.
    Dachs. Späte Früchte in Obstgärten locken Meister Grimbart nach wie vor in die Nähe des Menschen. In Mondnächten kann man auf den Pässen ansitzen und noch den einen oder anderen Dachs erlegen, bevor sie in die Winterruhe gehen. Jetzt im Oktober sind die Dachse besonders feist, und das wertvolle Schmalz kann für Salben sehr gut weiterverwertet werden.
    Kolkrabe. So sehr man sich über diesen schlauen Vogel im ­Frühjahr auch ärgert, wenn er den frisch gesetzten Gams- und ­Steinkitzen die Lichter ausschlägt, um sie zum Absturz zu bringen, so sehr kann derselbe Vogel dem Jäger nach der Hirschbrunft den Standort eines geforkelten Hirsches ­verraten. Durch ständiges Kreisen an derselben Stelle kann der Jäger diese Orte von Weitem erkennen.


  • Artikel in der aktuellen Ausgabe ab Seite 4. 

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