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JAGDKALENDER

Jagdkalender, Dezember 2017


Jägerheilige

Ägidius (1. 9.)
Eustachius (20. 9.)
Hubertus (3. 11.)

Tage der Jagdruhe 2017

Neujahrstag (1. 1.) – gebietsweise jagen erlaubt
Karfreitag (14. 4.)
Ostersonntag (16. 4.)
Pfingstsonntag (4. 6.)
Allerheiligen (1. 11.)
Allerseelen (2. 11.) – gebietsweise jagen erlaubt
Heiliger Abend (24. 12.) – gebietsweise jagen erlaubt
Christtag (25. 12.)

Was ist los im Revier?

  • Rotwild. Ist eine geschlossene Schneedecke vorhanden, so muss das Rotwild mancherorts an den dafür bestimmten Standorten gefüttert werden. Ab diesem Zeitpunkt sollten die Revier­inhaber mit besonderer Vorsicht jagen. Es wäre kontra­produktiv, das Rotwild in Ruhegebieten und auf ihren Wechseln zur Fütterung durch die Jagd zu beunruhigen. Eine intensive Bejagung der sogenannten „Außensteher“ – Rotwild, das die Fütterungen nicht aufsucht – erscheint hingegen als effektive Maßnahme, um Wildschäden vorzubeugen. 
    Steinwild. Während andere Wildarten ihren Haushalt auf Sparflamme schalten, geht es beim Steinwild „heiß“ her – es ist Brunftzeit! In den Tagen um Weihnachten findet in den Bergen die Hauptbrunft statt. Das Verhalten der Böcke ist aber relativ un­spektakulär, da die Rangordnung bereits seit Längerem ausgefochten ist, und so ist es das Privileg des rang­höchsten Bockes, die Geißen zu beschlagen.
    Gamswild. Die Brunft ist zwar vorbei, doch sieht man Anfang des Monats junge Böcke, die die Nähe des Scharwildes suchen und auf ihr Glück hoffen. Die alten Böcke findet man meist wieder an denselben Stellen, an denen sie in der Feistzeit waren. 
    Stein- und Baummarder. Der Luderplatz lockt nicht nur den Rotfuchs an, auch Stein- und Baummarder suchen diese Nahrungsquelle gerne auf. Der Marder verhält sich im Gegensatz zum Fuchs aber sehr unruhig und ist oft schwer zu bejagen. Streut man kleine Futterbrocken – beispielsweise Katzen-Trockenfutter – so steigt die Chance, dass er sich am Luderplatz länger aufhält und dadurch effektiver bejagt werden kann ...
    Großes Wiesel. Lediglich die Rutenspitze ist noch schwarz, ansonsten ist das Große Wiesel – auch Hermelin genannt – im Winterhaar rein weiß. Ob die schwarze Rutenspitze der Ablenkung des Feindes dient oder einer besseren Aufnahme von Sonnenlicht und somit wichtiger Wärme in kalten Tagen, ist nicht eindeutig belegbar. 
    Feldhase.Viele Bracken-Hundeführer freuen sich auf eine Schnee­decke im Revier, denn nun kann man die Feldhasen gut aufspüren und sie mit dem vierbeinigen Jagdhelfer noch besser brackieren – eine spannende Jagd, die nicht nur dem Jagdhund, sondern auch dem Hundeführer viel abverlangt. Wichtig ist, dass die Schützen diszipliniert und geübt mit der Flinte umgehen!

  • Artikel in der aktuellen Ausgabe auf Seite 4.