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JAGDKALENDER

Jagdkalender, April 2019


Jägerheilige

Ägidius (1. 9.)
Eustachius (20. 9.)
Hubertus (3. 11.)

Termin

21. 9. WEIDWERK Side-by-Side-Jagdparcours
im Europa-Schießzentrum Wiener Neustadt

Tage der Jagdruhe 2019

Neujahrstag (1. 1.) – gebietsweise jagen erlaubt
Karfreitag (19. 4.)
Ostersonntag (21. 4.)
Pfingstsonntag (9. 6.)
Allerheiligen (1. 11.)
Allerseelen (2. 11.) – gebietsweise jagen erlaubt
Heiliger Abend (24. 12.) – gebietsweise jagen erlaubt
Christtag (25. 12.)

Lostage

4. 4. – Ist Ambrosius schön und rein, wird St. Florian (4. 5. 2019) milder sein.
23. 4. – Gewitter am St. Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag.

Bauernregeln

Regen im April, jeder Bauer will.

Wenn der April stößt rau ins Horn, so steht es gut um Heu und Korn.

Was ist los im Revier?

  • Muffelwild. Während Rot-, Reh-, Gams- und Damwild noch hochbeschlagen ihre Fährten ziehen, setzen die ersten Muffelschafe bereits. Dies könnte man auch als Hinweis darauf deuten, dass Muffelwild ursprünglich nicht in ­unserer Region heimisch war. Denn wer so früh seinen Nachwuchs zur Welt bringt, geht naturgemäß von optimalen Vegetationsbedingungen aus. Muffelwild stammt zwar von den klimatisch bevorzugten Inseln Korsika und Sardinien, dennoch ist es beachtlich, wie widerstandsfähig diese Wildschafe sind, denn selbst bei Neuschnee und Temperaturen unter 0 °C überleben die meisten der Lämmer.
    Auerwild. Glöckeln, Triller, Hauptschlag und Schleifen – Strophe für Strophe balzt der Auerhahn bereits ab Anfang des Monats. Die Hauptbalztage befinden sich zwar erst in der letzten Aprilwoche, doch wird die „Rangordnung“ und damit der Alphahahn bereits im Vorfeld bestimmt. In guten Auer­wild­gebieten kann es ohne Weiteres vorkommen, dass sich bis zu fünf oder mehr Hennen zeitgleich um den Alphahahn scharen und sich regelrecht um seine Gunst streiten. Meist balzt der Auserwählte unbeeindruckt weiter, und erst dann, wenn es ihm beliebt, steigt er ruppig auf den Rücken der Henne, schlägt seinen Brocker in ihr Nackengefieder und „tritt“ sie.
    Graureiher. Der Graureiher ist ein Koloniebrüter und bevorzugt hohe Stellen an Nadel- oder Laubbäumen. Meist ist das Nest nur sehr instabil gebaut. Der Grau­reiher legt 4–6 Eier, die für etwa 28 Tage bebrütet werden. An der Jungenaufzucht beteiligen sich sowohl Männchen als auch Weibchen. Nach etwa fünfzig Tagen sind die jungen Graureiher dann flügge, kehren aber die ­ersten 10 Tage immer wieder zum Nest zurück. Während der Aufzuchtzeit sind die Reiher an den Futterplätzen ihren Artgenossen gegenüber sehr ­aggressiv, hierbei kann es auch zu tödlichen Kämpfen kommen.


    Artikel in der aktuellen Ausgabe ab Seite 4. 

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