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JAGDKALENDER


Jägerheilige

Ägidius (1. 9.)
Eustachius (20. 9.)
Hubertus (3. 11.)

Lostage

16. 1. Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt.
22. 1. Kommt St. Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee.
24. 1. Timotheus bricht das Eis; hat es keins; so macht er eins.

Tag der Jagdruhe

Neujahrstag (1. 1.) – gebietsweise Regelungen gesondert beachten

Bauernregeln

Am Neujahrstage Sonnenschein, lässt das Jahr uns fruchtbar sein.

Im Jänner viel Regen und wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh.

Was ist los im Revier?

  • Steinwild. Beim Steinwild klingt die Brunft im Jänner langsam aus. Im Gegensatz zum Gamswild, bei dem sich die Böcke zur Brunft heftige Kämpfe liefern, geht es beim Steinwild ruhiger zu. Die Steinböcke haben sich ihre Rangordnung bereits im Sommer ausgemacht. Ein gutes Einschätzungsvermögen der Böcke verhindert unnötige Kämpfe, die Energiereserven in Anspruch nehmen würden, die zu dieser Zeit des Jahres zum Überleben gebraucht werden.

  • Rotwild. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Rotwild seinen Metabolismus (Stoffwechsel) in den kalten Monaten deutlich zurückfährt. Dadurch können die wertvollen Energie­reserven gespart werden. Wichtig ist nun, dass es nicht zu unnötigen Störungen kommt, die das Rotwild zu Fluchten veranlassen. Daher sollte auch in den Bundes­ländern, in denen die Schusszeit des Rotwildes bis zum 15. reicht, die Bejagung bereits eingestellt worden sein.

  • Schwarzwild. Auch beim Schwarzwild findet die seit Mitte November ­anhaltende Rauschzeit nun ihr Ende – auch wenn das ­natürliche Gefüge mancherorts aus dem ursprünglichen Rhythmus geraten ist und Fortpflanzung und damit ­Nachwuchs das ganze Jahr über beobachtet werden können. Die Bachen gehen nun beschlagen, und die älteren Keiler werden wieder zu Einzelgängern.

  • Rotfuchs. Im Jänner beginnt bei den Füchsen die Ranz. Rüden sind nun auf den Läufen und halten Ausschau nach hitzigen Fähen, die ihr Streifgebiet mit Duftstoffen markieren. Das sogenannte „Ranzbellen“ der Rüden ist gut zu hören. Fähen verpaaren sich in ihren aufnahmebereiten Tagen mit mehreren Rüden, der im März und April geworfene ­Nachwuchs kann daher von mehreren Vätern stammen.

  • Rebhuhn. Bei kalter Witterung drängen sich die Rebhühner einer Kette dicht aneinander, um sich gegenseitig zu schützen und zu wärmen. Zu Ketten zusammengeschlossen, können Rebhühner ihren Energieverbrauch reduzieren, da sie durch die Nähe zueinander weniger „heizen“ müssen. Gibt es eine geschlossene Schneedecke, so graben sie sich Schlafhöhlen. Der verantwortungsvolle Jäger hat bereits Schütten über das Revier verteilt, wo Rebhuhn, Fasan & Co verlässlich ­Futter finden. Diese sollten regelmäßig beschickt werden! ­Natürlich spielt auch ein intakter Lebensraum eine wichtige Rolle, denn auch im Winter schnüren Fuchs & Co umher!


  • Artikel in der aktuellen Ausgabe ab Seite 4. 

Jagdkalender Jnner 2020
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