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JAGDKALENDER

Jagdkalender, November 2018

Jägerheiliger

Ägidius (1. 9.)
Eustachius (20. 9.)
Hubertus (3. 11.)

Tage der Jagdruhe 2018

Neujahrstag (1. 1.) – gebietsweise jagen erlaubt
Karfreitag (30. 3.)
Ostersonntag (1. 4.)
Pfingstsonntag (20. 5.)
Allerheiligen (1. 11.)
Allerseelen (2. 11.) – gebietsweise jagen erlaubt
Heiliger Abend (24. 12.) – gebietsweise jagen erlaubt
Christtag (25. 12.)

Was ist los im Revier?

Gamswild. Bereits Ende Oktober haben sich die Gamsböcke an den höchsten Gebirgsgraten präsentiert, denn Imponieren und Auffallen haben jetzt höchste Priorität. Mit diesem Ver­halten teilen sie ihren Artgenossen unmissverständlich mit, dass sie der Platzbock sind und es besser ist, sich ein anderes Gebiet bzw. Scharwildrudel zu suchen. Die Böcke markieren zudem regelmäßig mit ihren Brunftfeigen an Latschen, Sträuchern oder kleinen Bäumen. Das intensiv riechende Sekret gibt anderen Böcken zu verstehen, dass dieser Revierteil bereits besetzt ist. Mitte November erreicht die Gamsbrunft ihren Höhepunkt, und spektakuläre Verfolgungs­jagden der Böcke stehen an der Tagesordnung!
Alpenschneehase. Gut verfärbt im schneeweißen Winterkleid suchen die Alpen­schneehasen in der kargen Landschaft weit oberhalb der Waldgrenze nach Nahrung. Liegt im November noch kein Schnee, sind die Alpenschneehasen meist nur nachtaktiv, da ihr weißer Balg für den Adler weithin sichtbar ist und dies ein sicheres Todesurteil für sie wäre. In manchen Bundesländern darf der Alpenschneehase noch bejagt ­werden. Um den äußerst scheuen Alpenbewohner vor die Flinte zu bekommen, werden meist Brandl- und Tiroler Bracken verwendet (Brackieren).  
Fasan. Die Hahnen glänzen in ihrem fertig gemauserten Federkleid und sind dadurch in den umgeackerten Flächen oft weithin sichtbar. Der November ist ohne Zweifel der Höhepunkt ­in jedem Niederwildrevier. Wer je eine gut organisierte Gesellschaftsjagd mit bewährten Treibern und fermen Jagdhunden erlebt hat, freut sich auf solche Tage im Herbst. Wenn ­Treiber und Jagdhunde die Winterfrucht der Äcker durchtreiben, hört und spürt man das ungeduldige Niederwild, das jeden Moment aufstehen könnte. Daher müssen die Schützen hochkonzentriert und exzellent vorbereitet sein; Sicherheit und Disziplin stehen an oberster Stelle!
Rotfuchs. Wer das Jahr über seine Luderplätze regelmäßig mit ­Aufbrüchen bestückt hat, wird dort in den ersten frostigen Nächten bereits ein reges Treiben beobachten können. Vor allem Jungfüchse haben gelernt, dass diese Stellen eine sichere Nahrungsquelle darstellen, und da sie bereits allein unterwegs sind, nehmen sie diese bevorzugt an. Meist ist der Balg der Rotfüchse ab Mitte November bereits reif, ­wodurch nun hochwertige Fuchsbälge erbeutet werden ­können. Wer seine Erfolgsquote erhöhen will, sollte kleine Köderstücke großflächig verteilen, da der Fuchs dadurch ­länger beschäftigt ist. 

Artikel in der aktuellen Ausgabe auf Seite 4. 

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