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IM JAGDREVIER

Reportage, November 2018

Brandneu: Steyr Monobloc

Im Rahmen einiger Umstrukturierungen bei Steyr Mannlicher änderte der bekannte österreichische Waffenhersteller Anfang Oktober 2018 seinen Namen in „Steyr Arms“. Neben einigen technischen Neuheiten wurde die neue Büchse „Steyr Monobloc“ vorgestellt. 

Christoph Tavernaro

Steyr Mannlicher gilt schon seit jeher als Unternehmen, das Innovationen auf den Markt gebracht und etabliert hat – unvergessliche Waffen, wie der Mannlicher-Schönauer GK (Modell mit gekrümmtem Kammergriff, Anm.), der legendäre Steyr Luxus, die ersten Läufe für bleifreie Geschosse und der Handspanner SM 12, um nur einige zu nennen. Waffenliebhaber der ganzen Welt erfreuen sich seit Generationen an den unverwechselbaren, durch Hämmerspuren erkennbaren Präzisionsläufen. Anfang Oktober 2018 präsentierte Steyr Arms (ehemals Steyr Mannlicher) der geladenen Fachpresse einen weiteren Meilenstein in der Waffen­entwicklung: die „Steyr Monobloc“.

Einheit aus Lauf & System
Das wohl einzig­artige Herzstück dieser brandneuen Jagdbüchse ist, dass Lauf- und Systemhülse aus einem Stück gefertigt und gehämmert sind. Zum Verständnis: Bei herkömmlichen Repetierbüchsen muss der Lauf in das System eingeschraubt oder -gesteckt werden, wobei für diesen Teil eine gewisse Materialdicke unabdingbar ist und die Büchse dadurch sehr voluminös werden kann. Durch das Gewinde kann es zudem immer wieder zu Spannungen kommen, welche nicht zuletzt auch die Schussleistung stark beeinflussen können. Auch ist es ein Unterschied, ob Lauf und System aus demselben Material gefertigt worden sind.
Das Ergebnis ist eine schlanke, hochstabile Einheit aus Lauf und System. Dazu ist die Oberfläche auch im System durch das Hämmern extrem glatt und hart, woraus ein sehr angenehmer und geschmeidiger Schlossgang resultiert. Steyr Arms garantiert für diese Büchse einen Streukreis von unter 25 mm (mit Qualitätsmunition).

Modularer Schaft
Die neue Steyr Monobloc verfügt ­über ein modulares Schaftsystem. Der Schütze kann die Schafteinlagen im Hinterschaft, am Pistolengriff und am Vorderschaft mit wenigen Handgriffen wechseln. So wird aus der klassischen grünen Jagdbüchse schnell ein attraktives Modell für die Safari. Interessant wird es auch, wenn neben der Farbe noch die Stärke der Einlage gewählt werden kann. Besonders praktikabel ist das Schaftkappen-Wechselsystem, durch das der Schaft individuell in der Länge angepasst werden kann ...

Artikel in der aktuellen Ausgabe auf Seite 38. 

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