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FISCHEN

Fischen, Oktober 2019

Fischen am Río Ebro

Längst kein Geheimtipp mehr, bietet der Río Ebro in Nordostspanien jede Menge spannende Angelerlebnisse bei traumhafter Kulisse.

Wolfgang Hauer

Der Río Ebro ist mit über 900 km der zweitlängste Fluss der iberischen Halbinsel und verfügt über ein Einzugs­gebiet von rund 85.000 km2. Er durchfließt in südöstlicher Richtung große Teile von Nordspanien, bevor er im südlichen Katalonien ins Mittelmeer mündet. Den Fluss prägen drei große Stauseen, die vor allem der Bewässerung für die Landwirtschaft, aber auch der energiewirtschaftlichen Nutzung dienen. 

Dass die Stauseen am Río Ebro in Spanien sehr fischreich sind, ist seit Jahrzehnten kein Geheimnis mehr. Meist wird dieser Fluss mit riesigen Welsen in Verbindung gebracht, und das zu Recht. Allerdings befinden sich die klassischen Welsreviere unterhalb der Staumauer bei Mequinenza. Unsere Fischerei konzentrierte sich 
auf den sogenannten „oberen Stausee“, auch Lake Caspe genannt, und unsere Zielfische waren vor allem Zander, Flussbarsch und der „Schwarzbarsch“, der eigentlich ein Forellenbarsch ist. Um dieses riesige Gewässer effektiv ­befischen zu können, ist ein ent­sprechend motorisiertes Boot not­wendig, das wir ebenso wie die Unterkunft vor Ort bei www.taffi-tackle-tours.com gebucht hatten. 

Traumhafte Landschaften
Als wir Anfang Oktober aus dem kalten und nebelgrauen Österreich in Mequinenza ankamen, empfingen uns sommerliche Temperaturen und eine atemberaubende Landschaft. Dank der guten Organisation von Michael Mairhofer vom Adventure Fishing Store in Zell am Moos konnten mein Bootspartner Martin Hemetsberger und ich schon am nächsten Morgen mit unserem Motorboot den weitläufigen Ebro-Stausee erkunden. Vorbei ging es an felsigen Steilwänden, unzähligen Buchten und Seitenarmen, versunkenen Wäldern und weitläufigen Seicht­bereichen. 

Nach einigen Kilometern spannender Fahrt beschlossen wir, das Revier bei einer ausgiebigen Schlepptour genauer kennenzulernen. Mit tieflaufenden Wobblern als Köder schleppten wir mit etwa 4 km/h parallel zum Ufer. Dank des Echolots konnten wir Untiefen rechtzeitig erkennen und meist gerade noch umfahren. Allerdings stellte sich rasch heraus, dass wir die meisten Bisse knapp über dem Grund hatten, und so riskierten wir ganz bewusst einige Köderverluste. Auf diese bequeme Weise konnten wir einige schöne Glasaugen  überlisten. Doch bei der Schleppfischerei stiegen auch immer wieder schöne Welse bis 125 cm ein, die an unseren Spinnruten spannende Drills lieferten.

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Artikel in der aktuellen Ausgabe ab Seite 30. 

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