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AKTUELL

Monat aktuell, April 2019

Jubiläumsgewinnspiel

Preis übergeben

Anlässlich seines 90-jährigen Bestehens führte das WEIDWERK im Vorjahr ein ganz besonderes Jubiläumsgewinnspiel durch, bei dem es eine Jagdreise nach Südafrika zu gewinnen gab. Der Gewinn beinhaltet vier Jagdtage und fünf Übernachtungen mit Vollpension im BUCCARA ­Wildlife Reserve Karoo inklusive Jagd auf Blue Wildebeest, Black Wildebeest, Wasserbock und Impala sowie sämtliche Trophäengebühren.Als Gewinner wurde Christian Müllner aus Eichgraben, Niederösterreich, ermittelt, der den Preis im ­Rahmen der Hohen Jagd & Fischerei in Salzburg von Christoph Tavernaro und Chris Nortje überreicht bekam.

Schätzspiel

Schrotpatronen

Wer dem WEIDWERK auf der Hohen Jagd & Fischerei einen Besuch abstattete, bemerkte einen Kubus voll Schrotpatronenhülsen. Es galt, eine möglichst präzise Schätzung der Anzahl an Patronenhülsen abzugeben. Wir dürfen an dieser Stelle verraten: Im Kubus befanden sich exakt 189 Schrotpatronen! Den Hauptpreis, das WEIDWERK-Jubiläumsmesser „Artemis“ im Wert von € 595,–, gewinnt Alexander Stefan aus Bleiburg; den zweiten Preis, ein WEIDWERK-Stecken­spitz-Set im Wert von € 110,–, gewinnt Kathrin Halbauer aus Weng (D); den dritten Platz, ein WEIDWERK-­Jahresabonnement samt WEIDWERK-­Schirmkappe im Wert von € 94,–, ­gewinnt Rudolf Kasperer aus Oberalm. Die Buchpreise gehen an Franz Kaller, Pyhra, Frédéric Norheimer, Frankenthal (D), Karl Wenninger, Kilb, Friedrich Bögl, Senftenbach, Sascha Deifel, Wien, Dominik Strumberger, Pernersdorf, Michael Digruber, Hohen­berg, und Samantha ­Boettiger, Heppenheim (D). Wir gratulieren herzlich!

Vandalismus

Hochsitz gesprengt!

Ein Fall von Vandalismus im Revier sorgte Anfang März im Burgenland für Aufsehen. Am 1. 3. 2019 wurde in Unterschützen, Bezirk Oberwart, von Unbekannten ein Hochsitz gesprengt. Die Jagdkanzel war mit Sprengstoff versehen worden, die Explosion war noch im Ortsgebiet von Unterschützen zu hören gewesen. Teile des Hochstandes lagen bis zu 30 m weit entfernt. Von der Revier­einrichtung blieben lediglich ein ­Steher sowie die Leiter zurück. Die Ermittlungen laufen noch – vor allem Jagdschutzorgane sind aufge­rufen, verdächtige Wahr­nehmungen sofort zu melden!

Nachruf

In memoriam Kurt Onderscheka

DAm 10. 3. 2019 verstarb der Gründer des international renommierten Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie, Univ.-Prof. Dr. med. vet. Kurt Onderscheka.

Seine Schaffenskraft, sein Orga­nisationstalent, sein zäher Wille und sein unglaubliches Engagement für die heimischen Wildtiere und die Veterinär­medizinische Universität Wien bleiben unvergessen.

Kurt Onderscheka wurde am 20. 11. 1926 in Eleonorenhain im Böhmer­wald (heutige Tschechische Republik) geboren. Nach dem Schulbesuch in Prag und Wien wurde ihm Österreich nach Kriegsende zur neuen Heimat. Von 1945 bis 1950 studierte er an der Tierärztlichen Hochschule in Wien Veterinärmedizin und promovierte 1951. Schon 1950 übernahm er eine tierärztliche Praxis im Pinzgau (Salzburg), die er zu einer der größten Großtierpraxen Österreichs ausbaute. Die Praxis verließ er nach 10 Jahren, um sich ganz seinem besonderen Inte­resse für Tierernährung zu widmen, zunächst mit einer Tätigkeit in der Industrie, ab 1964 wieder an seiner Alma Mater als Assistent am Institut für Medizinische Chemie. 1970 folgte die Habilitation für Tierernährung und Futtermittelkunde. Sein schon länger bestehendes Interesse für Fragen der Ernährung und Erkrankungen von Wildtieren entwickelte sich nun zum neuen wissenschaftlichen Schwerpunkt. 1976 wurde er zum Ordinarius für das neu gegründete Fach Wildtierkunde an der Veterinärmedizinischen Universität Wien ernannt.

Im Jahr 1977 wurde das neue Forschungs­institut für Wildtierkunde der Vet.-Med. Universität Wien ­gegründet, zum Leiter wurde Kurt Onderscheka bestellt. Mit seiner schier unermüdlichen Energie gelang es ihm, die Unterstützung der Stadt Wien zu gewinnen, die bis heute das großzügige Institutsgebäude am Wilhelminenberg mit dem sich anschließenden 45 ha großen Forschungs­gehege der wildökologischen Forschung zur Verfügung stellt. Heute genießt es als Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, kurz FIWI, inter­nationale Anerkennung.

Für seine wissenschaftlichen ­Leistungen erhielt Kurt Onderscheka zahlreiche Auszeichnungen, so auch das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse und das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Auch nach seiner Emeritierung 1995 blieb Kurt Onderscheka dem FIWI stets verbunden. Sein Lebenswerk ist das Fundament des heute existierenden Forschungszentrums für organismische Biologie am Wilhelminen­berg, bestehend aus dem FIWI, dem benachbarten Konrad-­Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung und der Österreichischen Vogelwarte, zusammen­gefasst im Department für Integrative Biologie und Evolution der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Der Gründervater des FIWI bleibt unvergessen!

Afrikanische Schweinepest

Tschechien ASP-frei

Weniger als zwei Jahre nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in der Tschechischen Republik ist das Land seit Ende ­Februar 2019 offiziell ASP-frei.

Im Juni 2017 waren erstmals Wildschweine im tschechischen Kreis Zlín, rund 100 km von der öster­reichischen Grenze, als positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet worden. Seit 2014 tritt die ASP in den baltischen Staaten sowie in Polen auf. Auch in der Ukraine, Weißrussland, Russland, Rumänien oder Belgien gibt es Fälle von ASP. Aufgrund des hohen Infektionsdrucks besteht die Gefahr einer Ausbreitung der Seuche – Österreich ist bislang ASP-frei.

Shootingpark Austria

Jubiläums-Challenge

Der Shootingpark Austria, Leobersdorf, feiert sein 20-jähriges ­Bestehen. Unterstützt vom Jagd­magazin WEIDWERK wird das Jubiläums­jahr mit einer Jubiläums-­Challenge gebührend gefeiert!

Von April bis Oktober wird an mehreren Terminen die Wurfscheibe beschossen, und zwar in den Klassen „Sportschützen“ (ASF-Kartenbesitzer) und „Jäger“ (Jagdkartenbesitzer). Der Ablauf ist ident zu Olympisch Trap, jedoch anschlagfrei. An jedem Wettkampftag stehen 4 Wurfscheiben­stände zur Verfügung. Eine Wettkampf­serie umfasst 25 Wurfscheiben, jeder Schütze kann beliebig oft Wettkampfserien zu € 20,– schießen. Pro gekaufter Wettkampfserie erhält der Schütze ein Gewinn-Los für den Seat Arona, der beim großen Finale am 27. 10. 2019 verlost wird.

Die ersten Termine sind am 13. und 14. 4., am 11. und 12. 5. sowie am 25. und 26. 5. 2019. Teilnahmeberechtigt sind alle Schützen, die im Besitz einer gültigen ASF- und/oder Jagdkarte sind. Schützen ohne ASF-Karte können diese bei jedem Wettkampftermin vor Ort lösen (€ 20,–) oder direkt über die ASF-Website (www.asf-shooting.at) beantragen.
Infos: www.shootingpark.at

Aktuelle Meldungen in der aktuellen Ausgabe ab Seite 8. 

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