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AKTUELL

Monat aktuell, Jnner 2020

Die Hohe Jagd & Fischerei

WEIDWERK-Aktivitäten

Auch dieses Jahr hat sich das WEIDWERK für die Fachmesse „Die Hohe Jagd & Fischerei“, die vom 20. bis 23. 2. 2020 im Messezentrum Salzburg stattfindet, einiges einfallen lassen. So finden auch heuer wieder die Hirschruf­meisterschaften statt, und zwar die Österreichische am 21. 2., 14 Uhr, bzw. die Internationale am 23. 2., 10 Uhr. Das Jagdmagazin ­WEIDWERK wird diese Bewerbe in Zusammenarbeit mit dem Sbg. Berufs­jägerverband und der Reed Messe Salzburg ausrichten. Auf die Teil­nehmer warten zahlreiche wertvolle Preise. – Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich für das Schreiduell der Spitzenklasse anzumelden: E-Mail: redaktion@weidwerk.at
Tel. +43(0)1/405 16 36-30.

Freuen Sie sich außerdem auf die WEIDWERK-Bühne, wo es spannende Vorträge zu aktuellen jagdlichen ­Themen zu hören geben wird. Auszug: Krähenbejagung (R. Bayer), Waffen­gesetz-News (Dr. Raoul Wagner), Vom Vegetarier zum Jäger (F. Grimm), Goldschakal (J. Hatlauf) u. v. m. ­Weitere Highlights: Live-Zerwirken, Wild­kochen, Räuchern und Grillen von Wild, Red Fox Austria Award, WEIDWERK-Gewinnspiel usw. – Wir freuen uns darauf, Sie in Salzburg nicht nur auf unserem Messestand in Halle 10, sondern auch auf der WEID­WERK-­Bühne in Halle 5 begrüßen zu dürfen!

Afrikanische Schweinepest

Neue Verordnung in Kraft!

Aufgrund der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in unseren Nachbarländern hat das Bundesministerium für Arbeit, ­Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz die ASP-Revisions- und Frühwarnverordnung erlassen, welche am 15. 12. 2019 in Kraft trat.

Mit dieser Verordnung wird ganz Österreich zum Revisionsgebiet erklärt. Jedes verendet aufgefundene Stück Schwarzwild ist der Veterinärbehörde zu melden. Die Behörde hat danach unverzüglich eine amtliche Probennahme zu veranlassen und an die AGES in Mödling zu übermitteln.

Auch Verdachtsfälle (krank ­erscheinende Tiere) sind der Behörde zu melden! Folgende Merkmale ­deuten auf eine Erkrankung hin:

Am lebenden Stück: Augen- und Nasenausfluss, Pneumonie, Durchfall, Lethargie, Hautrötungen, viele stecknadelkopfgroße bis flächige Blutungen, erhöhte Blutungsneigung.

Anzeichen einer Erkrankung bei den inneren Organen: stecknadelkopfgroße Blutungen, flächige Blutergüsse, blutige Marmorierung, Blutungen auf der Schleimhaut und unter der Haut, Milzschwellung, Ödembildungen 
(zum Beispiel Lungenödem).

Eine Mitwirkung an der Früh­erkennung ist SEHR WICHTIG! Die Seuche kann am ehesten wieder eingedämmt oder getilgt werden, wenn sie frühzeitig erkannt wird!

ASP in Europa

FACE: aktuelle Situation

Wie die FACE ­(European ­Federation for Hunting and Conservation) Ende November 2019 mitteilte, ist die Situation der ASP in Europa weiterhin besorgnis­erregend. So gibt es neue ASP-Fälle im Westen Polens, nicht weit entfernt der ­deutschen Staatsgrenze. Ebenso im süd­lichen Bulgarien, sehr nah an der Grenze zu Griechenland.

Forst & Jagd Dialog

Annemarie Moser-Pröll

Der Forst & Jagd Dialog basiert auf der im Jahr 2012 von namhaften Vertretern der Forstwirtschaft und der Landes­jagdverbände Österreichs unterzeichneten Maria­zeller Erklärung. Diese gilt als „Startschuss“ für Maßnahmen, Wald-Wild-Konflikte zu lösen. Auch Annemarie Moser-Pröll, Weltwintersportlerin des Jahrhunderts, ist ein Unterstützer des Forst & Jagd Dialogs: „Wald und Wild sind untrennbar miteinander verbunden. Der Forst & Jagd Dialog hilft mit, dieses Verhältnis in ­Ordnung zu halten!“

Facebook & Instagram

WEIDWERK auf Social Media!

Das WEIDWERK ist nun auch auf den Social-Media-Platt­formen Facebook und Instagram ­vertreten: Bleiben Sie tagesaktuell immer auf dem neuesten Stand und erhalten Sie Einblicke in den ­Redaktionsalltag. Folgen Sie uns:
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Pinzgauer Jägerball

Weidmannsheil & Horrido

Am 8. 2. 2020 findet der Pinzgauer Jägerball im Ferry Porsche Congress Center, Brucker Bundesstraße 1a, 5700 Zell/See, statt. Erstmals wird das WEIDWERK als Medienpartner fungieren.

Für Stimmung sorgt die Gruppe „Wüdaramusi“. Im Schießkino, zur Verfügung gestellt von Steyr Arms, können Jäger und Nichtjäger ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Weitere Highlights: Armbrust­schießen, Tombola mit Preisen im Wert von mehr als € 20.000,–. Zu gewinnen gibt es etwa Langwaffen, Abschüsse von Hirsch, Muffel, Gams und Murmel­tieren, Ferngläser u. v. m. Der Erlös fließt in das Waldprojekt für Kinder! Nähere Informationen: www.pinzgauer-­jaegerball.at, Karten: office@pinzgauer-­jaegerball.at

Wärmebild & Nachtsicht

Unterschiede, Vor- & Nachteile

In wenigen Wochen wird in Niederösterreich die Bejagung von Schwarzwild bei Nacht mithilfe von Wärmebild- oder Nachtsicht-Ziel­hilfen aufgrund einer Novellierung des NÖ Jagdgesetzes erlaubt sein. Wo liegen die Unterschiede dieser Techniken? 

– Hier ein kurzer Überblick:

Nachtsichtgeräte: Grundsätzlich ­verfügen Nachtsichtgeräte (mit ­Ausnahme der digitalen) über eine Röhre, die das Restlicht um ein Viel­faches verstärkt. Wenn kein oder zu wenig Restlicht vorhanden ist, muss mit einem Infrarotaufheller (Infra­rotlicht) nachgeholfen werden. Dabei entsteht ein sogenannter „Spot­lampen­effekt“, der es erlaubt, dass ein Bild selbst bei stockdunkler Nacht wiedergegeben werden kann. Wesentlich ist, dass es sich hierbei – bei Nachtsichtgeräten der ersten oder zweiten ­Generation – um ein „Echtbild“ handelt. Das heißt, genau jenes Bild, das der Mensch am Tag sehen würde, kann er mit einem Nachtsichtgerät auch bei Dunkelheit wahrnehmen. Der Vorteil ist ein nicht allzu grelles Bild, das für das menschliche Auge bei Nacht angenehmer ist. An der Kirrung ist ein Stück Schwarzwild damit gut wahrnehmbar; wenn sich ein Stück aller­dings im Gestrüpp oder Unterholz befindet, dann ist es mit dem Nachtsichtgerät äußerst schwierig, dieses zu finden. Nachtsichtgeräte ­bestehen meist aus drei Teilen: Das ­Objektiv sammelt und fokussiert das Restlicht; die ­Bildverstärkerröhre wandelt Licht in Elektronen um, verstärkt diese und wandelt sie wieder in Licht um; ein kleines Abbild wird durch das Okular vergrößert. Bei Nebel oder starkem Schneefall können Nacht­sichtgeräte allerdings nur ein­geschränkt ein­gesetzt werden.

Digitale Nachtsichtgeräte: Im Gegen­satz zu den Nachtsichtgeräten mit Bildverstärkerröhre wird bei ­digitalen Nachtsichtgeräten ein hoch­empfind­licher CMOS- oder CCD-­Sensor verwendet. Notwendig ist ­jedoch auch hier die Verstärkung des Restlichts mit Infrarotlampe.

Wärmebildkameras sind elektronische Geräte, die die Wärmeabstrahlung des Wildes in ein elektro­nisches Bild umwandeln und damit für den Menschen sichtbar machen. Je nach Qualität können Kontrastunterschiede gut oder ­weniger gut erkannt werden. Das heißt weiter, dass der Einsatzbereich aufgrund einer einwandfreien ­Identifizierung des Stückes Schwarzwild in der Regel auch beschränkt ist. Auf größere Distanzen kann zwar ein Stück Wild rasch wahrgenommen werden, aber ob dies ein Stück Rehwild, ein Dachs oder ein Stück Schwarzwild ist, erfordert viel Erfahrung! Mit Wärmebildgeräten kann man Wild rasch im Gelände finden, da es sich aufgrund der Körperwärme von der Landschaft abhebt und dadurch auch im Gestrüpp gefunden werden kann. Für das menschliche Auge ist der oft helle Bildaufbau in der Nacht nicht so angenehm. Ein Vorteil der Wärme­bild­kameras ist die rasche ­Erkennbarkeit von Wärme abstrahlenden Objekten, zum Beispiel von Wild, aber auch von warmen Baumstämmen, Steinen usw. Wärme­bild­kameras sind zum Aufbau eines Bildes nicht an Infrarotaufheller oder Laserspotter gebunden. Mit einer Wärmebildkamera kann zwar im Gegensatz zu Nachtsichtgeräten nicht durch Glas oder Kunststoff durch­beobachtet werden, bei Nebel oder ­starkem Schneefall ist es allerdings besser geeignet als ein Nachtsichtgerät. 

Sowohl bei Nachtsichtgeräten als auch bei Wärmebildkameras ist der Kugelfang eindeutig ersichtlich. Das heißt, die Sicherheit beim Schuss im Dunkeln steigt um ein Vielfaches. Das WEIDWERK wird sich in den nächsten Ausgaben ausführlich mit diesem Thema auseinandersetzen und verschiedene Modelle einem Praxis­test unterziehen. Red.

 

Aktuelle Meldungen in der aktuellen Ausgabe ab Seite 8. 

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