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AKTUELL

Mai Aktuell 2017

Terminvorschau

WEIDWERK-Events 2017

Am besten gleich Kalender und Stift herrichten: 2017 bieten wir unseren Leserinnen und Lesern wieder zahl­reiche exklusive WEIDWERK-Events:

  • WEIDWERK 300 Meter Schießen am 13. 5. 2017 in Wr. Neustadt 
  • Messermacherkurs mit Stefan Gobec am 9. und 10. 6. 2017
  • WEIDWERK-Hirschrufseminar mit Hirschruf-Staatsmeister Oj. Christian Hochleitner am 31. 8. 2017, 18 bis ca. 21 Uhr, in St. Pölten
  • WEIDWERK Offroad-Training  am 7. 10. 2017 in Stotzing, Burgenland

Infos & Anmeldung: Tel. 01/405 16 36-30, E-Mail:redaktion@weidwerk.at

Abgängig!

Riesenseeadler

Der Riesenseeadler „Maja“ wurde 2015 auf Burg Landskron geboren und entflog im Spätsommer 2015 bei einem Flugtraining. 2016 wurde er mehrmals von Ornithologen und Falknern in Südostungarn beobachtet. Letzten Winter ließ sich der Adler im Bereich des Nationalparks Neusiedlersee im Grenzbereich Österreich/Ungarn nieder. Dort wurde er im Jänner 2017 von Falkner Franz Schüttelkopf beobachtet. Maja ist Teil eines internationalen Zuchtprojekts und für dieses sehr wertvoll. In Europa sind Riesen­see­adler nicht heimisch, sie kommen nur im Nord­osten Sibiriens vor. Daher wird dieser Vogel in der Natur keinen Partner finden. Aus diesem Grund wäre es wichtig, ihn wieder nach Lands­kron zurück­zubringen, wo er in ein paar Jahren mit einem passenden Partner selbst für Nachwuchs sorgen kann. Die fachkundige Be­völkerung wird um Hinweise gebeten!

Falls ein ungewöhnlich großer Greif­vogel mit gelbem Schnabel in Anblick kommt, bitte bestenfalls Fotos machen und Franz Schüttelkopf benachrichtigen: Tel. +43 (0) 664/357 63 41, E-Mail: franz@adlerarena.com

Qualvoller Tod

Wildernde Hunde

In letzter Zeit häuften sich die medialen Berichte über wildernde Hunde sowohl im Bezirk Tulln als auch in St. Pölten und Krems. In einem Fall in Zeiselmauer, Bezirk Tulln, NÖ, riss eine Dobermann-Hündin eine mit zwei Kitzen hoch­beschlagene Rehgeiß und begann sogar, diese anzuschneiden. Schon im Februar fanden Jäger im Wasserpark Tulln und der Tullner Au zwei von Hunden gerissene Rehe. Aber auch Niederwild, wie Hasen und Fasane, werden von leinenlos geführten Hunden gehetzt oder getötet. Oftmals sind Halter und Besitzer wildernder Hunde uneinsichtig in Bezug auf ihre Pflichten als Hundehalter; in vielen Fällen sind sie schlicht über­fordert und nicht imstande, ihren Vierbeiner kurzzuhalten!

Rehkitz-Verluste

Methoden zur Jungwildrettung

Kurz vor dem Silieren bzw. der Heu­ernte möchte das WEIDWERK auf die verschiedenen Methoden zur Kitzrettung aufmerksam machen. Eine Methode, um die Zahl der Mähverluste so gering wie möglich zu halten, ist etwa das Durchgehen mit dem fermen Jagdhund, so kann das Wild aus bestimmten Revierteilen vertrieben werden, bevor es den Brut- oder Setzplatz wählt. Wildscheuchen helfen am Abend vor der Mahd, ebenso das Ab­suchen mit dem Hund kurz vor der Mahd. Der Landwirt selbst kann, indem er die Parzelle von innen nach außen mäht, dem Wild die Möglichkeit bieten, aus dem Gefahren­bereich zu entkommen.
Kürzlich präsentierten DI Christian Pongratz, Harald Kautschitsch und BJM-Stellv. Franz Wonisch aus St. Peter/O., Stmk., einen mobilen Wild­retter. Drei Jahre lang haben die Jäger an der Entwicklung eines Geräts gearbeitet, das Wildtiere verlässlich aus den Mäh­flächen vertreibt. Der Wildretter besteht aus einer Sirene und zwei blauen LED-Blinkleuchten, die zeit­gesteuert sind und über einen Wirkungskreis von 200 m verfügen. Die Sirene ist bei Bedarf, etwa in der Nähe von Wohngebieten, wegschaltbar. Das Gerät sollte drei Tage vor der Mahd aufgestellt werden, um eine möglichst große Wirkung zu erzielen. Das mit einem Solarmodul kombinier­bare Ge­rät lässt sich weiters gut zur Vergrämung von Reh- und Schwarz­wild in Kürbis­äckern oder Weingärten einsetzen. Info-Tel. +43 (0) 664/233 51 70.
Eine weitere Methode der Kitz­rettung ist der Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen („Drohnen“). Das WEIDWERK prüft diese Methode in einem Praxistest und wird dazu in der nächsten Ausgabe berichten – mehr Informationen dazu finden Sie auf Seite 48! 

Artikel in der aktuellen Ausgabe auf Seite 8.