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Gesund und äußerst schmackhaft!
Die weitgehend stressfreie Lebensweise unseres Wildes in der freien
Natur, seine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und seine abwechslungsreiche
Nahrung aus Kräutern und Gräsern sind unmittelbar für
den Wohlgeschmack des Wildfleisches verantwortlich. Wildfleisch
kommt
direkt aus der Natur: schmackhaft, nährstoffreich und kalorienarm,
fettarm und gesund!
Geringer Fettanteil
Das Wildbret gehört (neben dem Fisch) zu den eiweißreichsten
Fleischarten. Sein Proteingehalt übertrifft in der Regel den
des Fleisches unserer Schlachttiere. Dieses Eiweiß ist darüber
hinaus von überdurchschnittlicher biologischer Wertigkeit, das
heißt, es hat einen hohen Verwertungsgrad für den Aufbau
unseres körpereigenen Eiweißes. Weiters hat Wildbret
einen sehr geringen Fettanteil. Da der Cholesteringehalt wesentlich
vom Fett
abhängt, ist Wild sehr cholesterinarm. Fett tritt zwar als Geschmacksträger
auf, doch es genügt ein Anteil von ein bis zwei Prozent, um diese
Eigenschaft voll wirksam werden zu lassen. Bei der menschlichen Ernährung
stellt Fleisch einen wichtigen Nährstoff- und Eiweißlieferanten
dar. Probleme ergeben sich allerdings dadurch, dass mit dem Fleisch
häufig zu viel Fett aufgenommen wird. Gerade darin liegt einer
der wesentlichsten Vorteile des "mageren" Wildbrets.
Geringer Bindegewebsanteil
Für den Genusswert generell von Fleisch ist einerseits der
Bindegewebsanteil, der möglichst gering sein sollte, und andererseits
die Dicke der Muskelfaser ausschlaggebend. Das Fleisch der Schlachttiere
ist meist bindegewebereich. Zusätzlich sind oft deutliche Fetteinlagerungen
im Bereich des Bindegewebes vorhanden, die als deutliche "Marmorierung"
sichtbar werden. Ein hoher Bindegewebsanteil macht das Fleisch schwer
verdaulich. Das Wildbret zeichnet sich einerseits durch einen sehr
geringen
Bindegewebsanteil, andererseits durch besonders zarte Muskelfasern
aus. Die dunkle Fleischfarbe bei Wild kommt dadurch zustande, weil
Wildbret
nicht geschlachtet, sondern erlegt wird, und deshalb meist einen geringeren
Ausblutungsgrad hat. Zusätzlich weist es einen höheren Gehalt
an Muskelfarbstoffen auf als das Fleisch der Haustiere. Wildbret
hat
über die genannten Qualitätsvorzüge hinausgehend noch
einen deutlich höheren ethischen und ökologischen Wert als
das Fleisch der meisten Schlachttiere.
Wildbret ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, das sich besonders auszeichnet
durch:
- leicht verdauliches Eiweiß
- geringen Fettanteil
- spärliches Vorkommen von Bindegewebe
- feinfaserige Muskelstruktur
Top-Wildbretqualität
Gewissenhafte Jäger und Wildbrethändler legen sich bei der
Vermarktung von Wildfleisch die Latte sehr hoch, weil sie wissen,
- dass sich nur erstklassige Wildbretqualität am Markt behaupten
kann
- dass nur für erstklassige Qualität gute Preise erzielt
werden können
- dass nur erstklassige Qualität dem Image der Jagd insgesamt
förderlich sein kann.
Wenn Sie Wildfleisch in Top-Qualität beim Jäger oder Wildbrethändler
kaufen, können Sie also sicher sein, dass folgender Standard
eingehalten wurde:
- nur gesundes, nicht gehetztes, gut genährtes Wild aus freier
Wildbahn – fachgerecht erlegt
- Aufbrechen innerhalb kürzester Zeit
- Erreichung des Kühlraumes binnen kürzester Zeit nach dem
Erlegen
- danach keine Unterbrechung der Kühlkette
- sachgerechte und hygienisch einwandfreie Versorgung und Bearbeitung
des Wildbrets
- Einhaltung der optimalen Fleischreifungsdauer
- gesetzeskonformer Kühlraum
- gesetzeskonformer Bearbeitungsraum.
Fleischverzehr in Österreich
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Verzehr pro Kopf
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Schwein
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39,4 kg
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Rind
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12,3 kg
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Geflügel
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8,6 kg
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Kalb
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1,3 kg
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Innereien
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0,9 kg
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Schaf
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0,8 kg
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Wild
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0,5 kg
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Wildfleisch kommt direkt
aus der Natur und ist äußerst gesund.
Österreichs Jäger sorgen
für höchste Qualität
(Rehfilet in Rotwein gedämpft).
Foto Ulrike Köb
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