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Schnepfensonntage
• 26. 2.: "Invocabit – nimm den Hund mit!"
• 4. 3.: "Reminiscere, putzt die Gewehre!"
• 11. 3.: "Oculi, da
kommen sie!"
• 18. 3.: "Laetare, das ist
das Wahre!"
• 25. 3.: "Judica, da sind sie auch noch da!"
• 1. 4.: "Palmarum,
trallarum!"
• 15. 4.: "Quasi modo geniti, Hahn in Ruh,
jetzt brüten sie!"
Jägerheilige
- Ägidius (1. 9.)
- Eustachius (20. 9.)
- Hubertus (3. 11.)
Tage der Jagdruhe 2012
- Neujahrstag (1. 1.) gebietsweise jagen erlaubt
- Karfreitag (6. 4.)
- Ostersonntag (8. 4.)
- Pfingstsonntag (27. 5.)
- Allerheiligen (1. 11.)
- Allerseelen (2. 11.) gebietsweise jagen erlaubt
- Heiliger Abend (24. 12.) gebietsweise jagen erlaubt
- Christtag (25. 12.)
Gebietsweise
sehr unterschiedliche Regelungen
bitte beachten!
In & Out
IN |
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Informationshungrige, die sich auf Jagdmessen, Hegeschauen und Bezirksjägertagen sehen lassen. |
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OUT |
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Ablehner, die grundsätzlich gegen alles Neue sind, getreu dem Motto: "Dös hamma imma scho so gmocht!"
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Was ist los im Revier?
Rotwild. Die Änderung der Tageslichtlänge und hormonelle Veränderungen spielen beim Geweih-Abwurf eine wichtige Rolle. Vor allem an älteren Hirschen, die bereits eine Stange abgeworfen und ein wenig das Gleichgewicht verloren haben, erkennt man, dass sie die zweite Stange auch so schnell wie möglich loswerden wollen. Rotwild hält sich nun gerne in sonnseitigen Einständen oder in Fütterungsnähe auf.
Rehwild. Mehrjährige Böcke werden die Geweihbildung in Kürze abschließen und
anschließend verfegen. Dies kann bereits ab Mitte Februar sein, insbesondere nach einem milden Winter.
Schwarzwild. Der Mengenanteil tierischer Nahrung
an der Gesamtnahrung der Sauen ist mit durchschnittlich 4–5% zwar eher gering, dennoch sind im Winter besonders Fallwild und Aufbrüche eine vom Schwarzwild sehr begehrte Gelegenheitsnahrung. Hoch beschlagene Bachen sondern sich von der Rotte ab, um einen Wurfkessel zu bauen und zu frischen.
Füchse. Zu Monatsbeginn ist noch Ranz: Rüden sind weiterhin auf der Suche nach hitzigen Fähen im Revier
unterwegs.
Dachse. Die Dächsin wirft nach einer verlängerten Tragzeit mit Keimruhe 2–3 blinde Junge (Nesthocker), die mindestens 3 Monate lang gesäugt werden.
Feldhasen. Unter günstigen klimatischen Verhältnissen kann die Rammelzeit bereits einsetzen, unter anderem
erkennbar an der jetzt immer wieder auf den Feldern
umherliegenden "Rammelwolle". Weithin schallen die klatschenden Geräusche der "Watschen" über die Fluren.
Rebhühner. Wenn die Witterung entsprechend gut ist, lösen sich die Rebhuhnketten auf. Rebhuhnpaare besetzen Reviere, die verteidigt und durch Rufen markiert werden. Für die Revierabgrenzung sind Hecken, Weg- und Grabenränder, Zäune, Feldraine, Waldränder usw. von Vorteil, da sie einen Sichtschutz zum Nachbarn bilden.
Wie steht's ums jagdliche Wissen?
Fragen
- Beschreiben Sie einen Waschbären (Größe, Aussehen, Gewicht usw.)!
- Beschreiben Sie einen Marderhund (Größe, Aussehen, Gewicht usw.)!
- Wie viele Menschen sterben weltweit jährlich an der Tollwut – und in welchem Land die meisten?
- Gelten Waschbär und Marderhund eigentlich als Überträger der Tollwut?
- Von welchen ernstzunehmenden Zoonosen (auf den Menschen übertragbare Krankheiten) kann der Marderhund befallen sein?
Antworten
- Kopf-Rumpf-Länge 50–70 cm; Rutenlänge 25–35 cm; Gewicht 5–10 kg; Balg graubraun; durchgehende Gesichtsmaske, die oben und unten weiß abgesetzt ist; grau-schwarz geringelte Rute.
- Kopf-Rumpf-Länge 50–75 cm; Rutenlänge 15–25 cm; Gewicht 5–10 kg; Balg graubraun meliert; dunkle Gesichtsmaske, die zwischen den Sehern durch hellere Färbung unterbrochen ist; Backenbart.
- Jährlich sterben mehr als 55.000 Menschen (die meisten davon in Indien) an dieser durch Viren ausgelösten Infektionskrankheit.
- Ja, Marderhunde etwa sind sehr empfänglich für das Tollwutvirus, und ihre Bedeutung als Überträger dieser Krankheit wächst. So waren beispielsweise bei der Tollwut-Epidemie, die Ende der 1980er-Jahre in Finnland herrschte, über 70% der infizierten Tiere Marderhunde. In Europa spielt der Waschbär bisher aber keine Rolle im Tollwutgeschehen. Vor allem deshalb, weil erkrankte Waschbären häufig an Bewegungsstörungen leiden und sich vermehrt in ihre Höhlen zurückziehen, somit also kaum andere Tierarten oder Menschen infizieren.
- Neben der Tollwut auch mit dem Fuchsbandwurm bzw. mit Trichinen.
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